Drei Prinzipien zum Gehorsamkeitstraining für Hunde

Hunde, auch wenn sie optimal erzogen und an die Bedürfnisse des Menschen angepasst sind, brauchen immer ein grundlegendes Gehorsamstraining, denn sie werden das nie von alleine herausfinden. Gehorsamkeitstraining erfordert die Anwendung einiger Prinzipien, die ein effektives Training von einem Training ohne Ergebnisse unterscheiden. Es sind die folgenden:

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Prinzip 1: KONSISTENZ

Die erste Regel im Gehorsamkeitstraining ist es, konsequent zu sein. Dies betrifft den Gebrauch der Worte, den Tonfall und die Handlungen, die das Wort oder den Befehl begleiten. Zu Beginn des Trainings muss der Trainer oder der Hundebesitzer entscheiden, was die Parameter des Trainings sein sollen – was man dem Hund beibringen will und wie man es tut.

Ein Wort oder eine Phrase, sagen wir „komm“, macht für einen Hund keinen Sinn. Er versteht die Dinge nicht so, wie wir Menschen sie verstehen und er versteht die Sprache nicht, die wir benutzen. Um das Training also verständlich zu machen, solltest du das Kommando in einer sehr konsequenten Weise verwenden, so dass der Hund lernt, das Wort mit der Bedeutung zu assoziieren, die du damit verbindest.

Wenn du z.B. das Kommando „Komm“ verwendest, achte darauf, dass jeder im Haushalt es im Singular verwendet. Das Kommando „Komm“ bedeutet ausdrücklich, dass der Hund sich dem Geber des Kommandos nähern soll. Wenn du also dieses Kommando verwendest, achte darauf, dass du keine Aktionen machst, die das Kommando für den Hund verwirrend machen.

Wenn er nicht zu dir kommt, zwinge den Hund nicht, zu dir zu kommen und bestrafe ihn dafür. Dies würde dazu führen, dass er das Kommando mit der Bestrafung in Verbindung bringt. Was könntest du als Nächstes erwarten?- er würde das gleiche Kommando nicht befolgen, da dies zu einer Bestrafung führt.

Konsistenz umfasst auch die Verwendung desselben Befehls durch alle Menschen. Wenn du zum Beispiel das Kommando „komm“ verwendest, sollten andere Personen im Haushalt es nicht durch Worte wie „hier“ oder „komm her Junge“ ersetzen.

Prinzip Zwei: KEEP IT SHORT

Die Stunden, die dem Training gewidmet werden, und die Worte, die als Kommando verwendet werden, sollten kurz gehalten werden. Bedenke, dass die Aufmerksamkeitsspanne von Hunden sehr kurz ist, so dass es sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich wäre, sie mit einer bestimmten Aktivität zu beschäftigen. Welpen würden nur für eine sehr lange Zeit auf einen bestimmten Reiz reagieren, z.B. ein fahrendes Spielzeugauto jagen, und dann würden sie das Interesse verlieren und zum nächsten Gegenstand übergehen.

Sie besitzen einfach nicht mehr das gleiche Interesse, das sie hatten, als sie die Aktivität anstarrten, sie langweilen sich leicht. Das Gleiche passiert im Training, deshalb sollte es nur auf 10 bis 15 Minuten regelmäßiges Training beschränkt werden.

Prinzip 3: KEINE GEWALT und BESTRAFUNG ANWENDEN

Verletze den Hund niemals, wenn du willst, dass er trainiert wird. Zwinge den Hund auch nie, das Kommando zu befolgen, wenn er nicht darauf vorbereitet ist oder bestrafe einen Hund für etwas, was er getan hat.

Dränge das Tier beim Training nicht zu sehr. Der Hund versteht nicht, dass er Dinge „sofort“ lernen soll und er merkt nicht, dass du mit der Geschwindigkeit, mit der er das Training aufnimmt, ungeduldig wirst. Alles was er weiß ist, dass du sauer bist.

Wende also keine Gewalt an, da dies deine Bedeutung nicht richtig kommuniziert, verwende stattdessen negative Verstärkung. Wenn er weiß, dass er gelobt wird, wenn er etwas richtig macht, sollte er nicht gelobt werden, wenn er ein Kommando nicht befolgt.